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09.03.2010: Einsatz von ini.KAB-Assistenz | Drucken |
bei der Jahresversammlung der schwerbehinderten Beschäftigten der Ruhr Universität Bochum
von Marina Schnaithmann

Bereits vor einiger Zeit hatte Frau Sarazin, meine Praktikumsgeberin und hörgeschädigte Schwerbehindertenvertreterin der Ruhr-Universität Bochum (RUB), von der Jahresversammlung der schwerbehinderten Beschäftigten an der RUB berichtet. Auch, dass sich damit eine gute Gelegenheit bieten würde, um Erfahrungen zu sammeln und Hörgeschädigte als Assistenz während dieser Veranstaltung zu unterstützen. Eine weitere ini.KAB-Teilnehmerin und ich hatten direkt zugesagt, in der Hoffnung, nicht nur Frau Sarazin unterstützen zu können, sondern auch alle anderen anwesenden Schwerhörigen.

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Erfahrungsbericht einer hörgeschädigten Praktikumsgeberin nach dem ersten Praktikum | Drucken |
Mein Name ist Michaela Sarazin, seit 2003 bin ich freigestellte Vertreterin der schwerbehinderten Beschäftigten an der Ruhr-Universität Bochum. Was Behinderungen bedeuten, weiß ich aus eigener Erfahrung, denn seit 1990 habe ich Tinnitus, beidseitig 70 db. Hinzu kommt meine Schwerhörigkeit. Dank guter Hörgeräte kann ich mich wieder leichter an der Kommunikation im Berufsleben beteiligen. Und das muss ich auch, denn meine Aufgaben als Schwerbehindertenvertreterin sind sehr vielseitig:

  • Telefonische und persönliche Beratungen von schwerbehinderten Beschäftigten und Akteuren an der RUB, z.B. bei der Personalauswahl
  • Unterstützung bei  Antragstellungen
  • Gebäude-/Sicherheitsbegehungen zur Prüfung auf behindertengerechte Bauweise und Ausstattung;
  • Teilnahme an diversen Sitzungen, Ausschüssen und dem Senat der Ruhr-Universität.
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Mein erstes Praktikum bei der Schwerbehindertenvertreterin der Ruhr-Universität Bochum | Drucken |
von Marina Schnaithmann
 
 
Das erste Praktikum im Rahmen der ini.KAB-Weiterbildung hat Ende Januar begonnen und dauerte vier Wochen.  Nach einem ersten Kennenlernen zwischen meiner Praktikumsgeberin Frau Sarazin, die an der Ruhr Universität Bochum als Schwerbehindertenvertreterin tätig und selbst schwerhörig ist, hatte ich gleich ein sehr gutes Gefühl. In der ersten Woche hatten wir viele Gelegenheiten, um Absprachen zur Zusammenarbeit, zu den Aufgaben und den Erwartungen aneinander  zu treffen. Durch ihre Tätigkeit hat meine Praktikumsgeberin jeden Tag sehr viel Kontakt zu anderen Menschen – dazu zählen viele Telefonate, Besprechungen und Sitzungen.
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„Der Bedarf ist da" Kommunikationsassistenz für Hörgeschädigte | Drucken |
Im Modellprojekt „Initiative Kommunikationsassistenz im Beruf", kurz ini.KAB, werden Kommunikationsassistentinnen und -assistenten ausgebildet, die hörgeschädigte Berufstätige in ihrem Arbeitsalltag unterstützen. Die ini.KAB-Teilnehmerinnen Barbara Grundei und Marina Schnaithmann berichteten gemeinsam mit ihrer derzeitigen Praktikumsgeberin, der Vertreterin der schwerbehinderten Beschäftigten an der Ruhr-Universität Bochum, Michaela Sarazin, über erste Erfahrungen. Das Interview führten Caroline Schupp und Katharina Mojescik vom Lehrstuhl für Arbeitsorganisation und -gestaltung der RUB.
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