Mit der Verleihung der Zertifikate endete auch das vom MAGS NRW und dem ESF geförderte Modellprojekt ini.KAB.
Seit Januar 2009 haben die Personal- und Unternehmensberatung bkp GbR, der Deutsche Schwerhörigenbund e.V. Berlin (DSB) und dessen Landesverband NRW e.V. sowie der Lehrstuhl für Arbeitsorganisation und –gestaltung (LS AOG) und die Verwaltung der Ruhr-Universität Bochum (RUB) gemeinsam an der Idee von spezialisierter Arbeitsassistenz für lautsprachlich orientierte Hörgeschädigte im Beruf gearbeitet.
Die Bilanz fällt positiv aus:
Die Arbeitswissenschaftler der Ruhr-Universität Bochum haben ein Curriculum für eine modellhafte ini.KAB-Weiterbildung entwickelt, das vom Dt. Schwerhörigenbund e.V. mit arbeitsuchenden Teilnehmenden aus Bochum und Umgebung erstmalig aufgegriffen wurde. Von 23 Teilnehmenden haben acht die erste Prüfungsphase erfolgreich absolviert – und wer noch nicht bestanden hat, kann im Juni 2010 eine Nachprüfung absolvieren. Der DSB-Landesverband NRW konnte das angestrebte Integrationsunternehmen, die aps gGmbH mit Sitz in Münster, gründen und wird zukünftig den ini.KAB-ArbeitsassistentInnen passgenaue Einsätze bei Schwerhörigen, Spätertaubten und Hörgeschädigten mit Cochlea-Implantat vermitteln.
Wie geht es nun weiter?
Die Arbeitswissenschaftler der Ruhr-Universität haben die modellhafte Erprobung ihres Curriculums für die ini.KAB-Weiterbildung wissenschaftlich begleitet und evaluiert, um Struktur und Inhalte im Praxistest zu optimieren. Dieses detailliert ausgearbeitete und in der Praxis erprobte Curriculum kann zukünftig von interessierten Bildungsträgern aus der Qualifizierungs- und Beschäftigungsförderung in ganz Deutschland genutzt werden. Bald dazu mehr auf der ini.KAB-Homepage…
31.05.2010: DSB lädt die ini.KAB-Teilnehmenden zur feierlichen Zertifikatsverleihung in Essen ein
Endlich… es ist geschafft! Mit viel Pioniergeist und großem Engagement haben die ersten Teilnehmenden der ini.KAB-Weiterbildung nach 9 Monaten ihre Prüfungen absolviert. Die Erleichterung ist groß, der der DSB e.V. als Bildungsträger der Modellphase hatte eine fordernde Prüfungsordnung entwickelt. Um gemeinsam die Prüfungserfolge zu feiern, hatte der DSB e.V. die Teilnehmenden mit ihren stolzen Familienangehörigen sowie die Projektpartner von ini.KAB in das Haus der Begegnung in Essen eingeladen. Den Festansprachen folgte eine lebendige Verleihung der Zertifikate und Gratulation an die Teilnehmenden. Gitarrist und Sänger Dietrich Battke verlieh dem Nachmittag mit seinen Interpretationen und musikalischer Untermalung die festliche Stimmung. Bei Sekt und Brötchen ließ der DSB e.V. die Weiterbildung ausklingen.
15.05.2010: CI-Impulse aus Niedersachsen berichtet über Barrierefreiheit und Arbeitsassistenz
Die Fachzeitschrift CI-Impulse widmet sich in Ihrem aktuellen Heft dem Thema „Barrierefreiheit“. Welche Barrieren für Menschen mit einem Cochlea-Implantat im Berufsleben bestehen und wie sie wirksam durch spezialisierte Arbeitsassistenz reduziert werden können, berichtet Caroline Schupp, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Ruhr-Universität Bochum.
„Gemeinsam stark von Bochum für Bochum“: Unter diesem Motto laden die ARGE Bochum und der Lehrstuhl für Arbeitsorganisation und –gestaltung der Ruhr-Universität Bochum Pressevertreter/innen ein. Am Montag, den 17. Mai, werden Journalisten aus TV, Radio und Printmedien die Gelegenheit wahrnehmen, sich über das Projekt ini.KAB und Arbeitsassistenz für lautsprachlich orientierte Hörgeschädigte zu informieren. Michaela Sarazin, hörgeschädigte Schwerbehindertenvertreterin an der RUB, und ihre beiden angehenden Assistentinnen werden ihre Erfahrungen und Erlebnisse aus zwei Praktikumsphasen schildern und gemeinsam mit Vertretern der ARGE und des Lehrstuhls über Arbeitsassistenz berichten.
Am dem 12. April startet die die zweite Praktikumsphase, diesmal für drei Wochen. Dank der Unterstützung durch die Schwerbehindertenvertretungen der Hochschulen in NRW, die sich im März ausführlich über Arbeitsassistenz und das Projekt informiert hatten, gibt es nun NRW-weit mehr Praktikumsplätze als mögliche Praktikant/innen. Das Interesse an ini.KAB-Arbeitsassistenz nimmt zu. Die Projektpartner wünschen allen Praktikant/innen spannende und anregenden Praxiserfahrungen, bevor die Prüfungsvorbereitung Anfang Mai beginnen.
24.03.2010: ini.KAB informiert und assistiert auf der Tagung der SbV der Hochschulen in NRW
Vom 24.03. bis 26.03. tagen in Bad Freedeburg die Schwerbehindertenvertretungen (SbV)der Hochschulen in NRW. Mehr als 60 InteressenvertreterInnen tauschen sich über rechtliche Entwicklungen, berufspolitische Ziele und aktuelle Herausforderungen aus.
Ebenfalls Thema: "Arbeitsassistenz". Caroline Schupp vom Lehrstuhl Arbeitsorganisation und Arbeitsgestaltung der Ruhr-Universität stellt praxisnah Aufgaben, Antragstellung und Bewilligung dar.
Hier finden Sie die Präsentation mit konkreten und detaillierten Informationen.
Um ini.KAB-Arbeitsassistenz für Schwerhörige und Spätertaubte in der Praxis darzustellen, nehmen auch zwei der deutschlandweit ersten ausgebildeten ini.KAB-Arbeitsassistentinnen an der Tagung teil. Frau Grundei und Frau Schnaithmann sind an allen drei Tagen vor Ort, zeigen ihre Dolmetschleistungen und unterstützen die Veranstaltung. So können die Tagungsteilnehmenden als Multiplikatoren in Hochschulen auch ihre Fragen über Leistungen, Grenzen und Chancen stellen und konkrete Antworten erwarten.
10.03.2010: KOFO „Schwierigkeiten am Arbeitsplatz - was tun?“
Thomas Worseck, gehörloser Diplom-Sozialökonom, Diplom-Wirtschafts- und Arbeitsjurist (HWP) aus Hamburg, referierte von 19 bis 21 Uhr auf dem KOFO in Essen zu den Themen „Arbeitsassistenz und andere begleitende Hilfen am Arbeitsplatz“ sowie „Arbeitsrecht für Gehörlose und Schwerhörige“. Ein aktuelles Thema, denn auch gehörlose und schwerhörige Menschen sind durch die Folgen der Wirtschaftskrise zunehmend betroffen, verlieren ihren Arbeitsplatz, sind in Kurzarbeit oder haben (noch) größere Schwierigkeiten, einen Arbeitsplatz zu finden. Dass Arbeitsassistenz gut unterstützen kann, um sich trotz Hörschädigung weiterzubilden und professioneller an beruflicher Kommunikation teilzuhaben, betonte Thomas Worseck vor dem voll besetzten Zuschauerraum: „Man muss alle Möglichkeiten nutzen, um für den Arbeitsmarkt attraktiv zu bleiben“. Spontan nahm sich nach der Veranstaltung Zeit, um mit vier Teilnehmerinnen der Weiterbildung zur ini.KAB-Assistenz und Caroline Schupp von der Ruhr-Universität Bochum über Assistenzleistungen und Sensibilisierungsstrategien für Schwerhörige zu sprechen.
02.2010: Informationen zu ini.KAB - Schwerbehindertenvertretungen in NRW erfahren mehr
Die Fachzeitschrift INFO richtet sich branchenübergreifend an Schwerbehindertenvertreterinnen und –vertreter (Sbv) in NRW. Caroline Schupp, Arbeitswissenschaftlerin an der Ruhr-Universität Bochum (RUB) informiert in einer monatlichen Serie seit Oktober zum Schwerpunkt „Arbeitsassistenz“. In der Februar-Ausgabe wird das Modellprojekt „ini.KAB“ und die ini.KAB-Arbeitsassistenz für Hörgeschädigte. Hier finden Sie den Beitrag der Februar-Ausgabe Hier gelangen Sie zu den weiteren Teilen der Serie zum Thema Arbeitsassistenz
„ini.KAB“: Fachtagung „Europäischer Sozialfonds und Arbeitspolitik in Nordrhein-Westfalen
– Halbzeitbilanz“ stellt die erfolgreichsten Modellprojekt vor
Am 04. März 2010 wurden im Rahmen o.g. Tagung Programmlinien und besonders spannende Projekte zur Beschäftigungsförderung präsentiert, die durch den Europäischen Sozialfonds finanziert werden. Die in Wuppertal stattfindende Fachtagung richtete sich vorrangig an Akteure der Arbeitspolitik des Landes Nordrhein-Westfalen. Nach einer Einführung in das Thema durch Herrn Minister Laumann referierte Frau Lenia Samuel als stellvertretende Generaldirektorin der Generaldirektion Beschäftigung, soziale Angelegenheiten und Chancengleichheit der Europäischen Kommission die Rolle des Europäischen Sozialfonds als Instrument der Förderung von Beschäftigung und Arbeit. Im Anschluss daran stellten sich im Rahmen einer Ausstellung die gelungensten Modellprojekte vor. Die Entwicklungspartner des Modellprojektes „ini.KAB“ freuten sich über reges Interesse und Diskussionen zur Projektentwicklung, -steuerung und –umsetzung. Den Tagungsflyer finden Sie hier .
DSBreport 1/10: Thema Arbeitsassistenz – Ohne Barrieren im Beruf
Der DSB e.V. einer der Entwicklungspartner im Modellprojekt ini.KAB, widmet die Ausgabe 1/2010 des DSBreport dem Thema Arbeitsassistenz. Den Forschungshintergrund von ini.KAB, das Tätigkeitsbild der Arbeitsassistenz und die innovative ini.KAB-Weiterbildung beschreibt Caroline Schupp (Ruhr-Universität Bochum). Jutta Siewering und Norbert Merschieve (DSB Landesverband NRW) skizzieren in dieser Ausgabe die Vermittlungszentralen des DSB Landesverbandes, über die Hörgeschädigte Dienstleistungen von Schriftdolmetschern und zukünftig auch von ini.KAB-Arbeitsassistenz erhalten können.
Zum Artikel „Eine professionelle Dienstleistung ermöglicht Schwerhörigen, Spätertaubten und CI-TrägerInnen mehr Teilhabe im Berufsleben“ von Caroline Schupp gelangen Sie hier .
Zum Beitrag „Vermittlungszentralen des DSB-Landesverbandes Nordrhein-Westfalen“ von Jutta Siewering und Norbert Merschieve gelangen Sie hier .
ini.KAB-Teilnehmerin unterstützt schwerhörige Pflegewissenschaftl. der Uni Witten/Herdecke
Die Teilnehmenden der ini.KAB-Weiterbildung bieten bereits in den Praktika wirksame Arbeitsassistenz an. Heike Möller absolviert ihr erstes Praktikum bei einer an Taubheit grenzend schwerhörigen Pflegewissenschaftlerin an der Universität Witten/Herdecke und entlastet so die Kolleginnen und Kollegen ihrer Praktikumsgeberin – und die ist von Frau Möllers Kompetenz begeistert…. Hier gelangen Sie zur Pressemitteilung der Universität Witten/Herdecke.
Zeitungsartikel:
Im Beruf Trotz Hörproblem
Wissenschaftlerin unterstützt Modellprojekt "Kommunikationsassistenz"
Interview mit der Schwerbehindertenvertreterin der RUB und ihren ini.KAB-Praktikantinnen
Die Arbeitswissenschaftler der Ruhr-Universität Bochum (RUB) besuchen Frau Sarazin als hörgeschädigte Schwerbehindertenvertretung der RUB und ihre Praktikantinnen, Frau Grundei und Frau Schnaithmann, um über erste Eindrücke und Erfahrungen zu sprechen. Frau Schnaithmann öffnet die Tür mit einem Lächeln und ist nach den ersten Praxistagen begeistert: „Wir haben viel zu tun. Vor allem das Oraldolmetschen am Telefon oder bei Besprechungen ist sehr wichtig. Wir unterstützen aber auch durch Notizen bei Telefonaten oder schreiben bei Konferenzen die wichtigsten Stichpunkte mit. Das ist sehr abwechslungsreich und interessant.“ Noch vor dem Beginn des Interviews berichtet Frau Sarazin davon, dass Kommunikation mit vielen unterschiedlichen Menschen an mehreren Orten ihren Arbeitsalltag bestimmen. Die zukünftigen ini.KAB-Arbeitsassistentinnen, die sie im Rahmen des Praktikums nun kennenlernt, unterstützen sie in ihrem Arbeitsalltag mit Bravour: „Trotz Hörgeräten verstehe ich doch immer wieder etwas falsch. Mit der Unterstützung meiner beiden Assistentinnen kriege ich nun viel mehr mit, Missverständnisse ergeben sich seltener. Das macht die Arbeit für mich viel entspannter und ich kann mich besser konzentrieren“. „Man braucht dafür viel Achtsamkeit und muss sich sehr gut konzentrieren können“, erzählt Frau Grundei: „Aber das fällt leicht, denn hier merken wir jetzt vor Ort, wie wichtig und sinnvoll die Arbeit als Assistenz ist.“
Mehr über die Erfahrungen an der RUB und das ganze Interview finden Sie bald auf dieser Homepage.
Mit Tatendrang und Ungeduld haben die 20 Teilnehmenden der ini.KAB-Weiterbildung auf den ersten Einsatz in der Praxis gewartet. Nun endlich starten das erste Praktikum im Rahmen der bundesweit ersten Weiterbildung zur Arbeitsassistenz für lautsprachlich orientierte Hörgeschädigte im Beruf.
In den vergangenen Monaten wurde viel gelernt und geübt. Erste Kontakte zu Hörgeschädigten gab bereits im Rahmen des Unterrichts und erster Hospitationen in Ortsvereinen des Dt. Schwerhörigenbundes e.V.. Auch die Ruhr-Universität, die die ini.KAB-Weiterbildung entwickelt hat, beteiligt sich und stellt 3 Praktikumsplätze zur Verfügung.
Die Projektpartner von ini.KAB danken den Praktikumsgeberinnen und -gebern für ihre Aufgeschlossenheit und Unterstützung und wünschen ihnen und den Teilnehmenden interessante Eindrücke, Herausforderungen und viel Freude bei den ersten Schritten in den zukünftigen Arbeitsalltag.
In der 2 mal jährlich von der Deutschen Hörbehindertenselbsthilfe e.V. herausgegebenen Zeitschrift FORUM stellt Caroline Schupp von der Ruhr-Universität das Projekt ini.KAB vor. Den ganzen Artikel finden Sie hier .
01.12.2009: Bald Halbzeit - die ini.KAB-Teilnehmenden freuen sich auf Abschlussprüfung im Sommer
Die ini.KAB-Prüfungsordnung wurde vom DSB e.V. auf der Grundlage des ini.KAB-Curriculums der Bochumer Arbeitswissenschaftler entwickelt. Sie wurde nun den 20 Teilnehmenden der Weiterbildung erstmals vorgestellt. Die Transparenz sorgte für Erleichterung. Renate Welter, DSB-Ausbildungsleiterin der ini.KAB-Weiterbildung: „Man konnte die Steine purzeln hören, die von den Herzen fielen. Mit den Creditpoints im Zwischenergebnis liegen sie alle recht gut, so dass keine Gefahr ist, die Zulassung nicht zu schaffen. Die Teilnehmenden werden fleißig üben, damit sie alle die Prüfung schaffen. Und sollte jemand wider Erwarten nicht erfolgreich sein, kann die Prüfung ein Jahr später wiederholt werden.“ Die ini.KAB-Partner wünschen schon heute allen Teilnehmenden viel Erfolg! Die Prüfungsordnung steht als Download unter ´Qualifizierung ´ zur Verfügung.
Der Info-Nachmittag über ini.KAB-Assistenz, organisiert durch den DSB e.V. Landesverband NRW und die Teilnehmenden der ini.KAB-Weiterbildung, beeindruckte die anwesenden Hörgeschädigten mit einem abwechslungsreichen und kurzweiligen Programm ohne Barrieren. Die Teilnehmenden der ini.KAB-Weiterbildung zeigten, was sie seit August gelernt haben: Lautsprache begleitende Gebärden (LBG), das Fingeralphabet und kurze Mitschriften am PC. Bei Kaffee und Gebäck diskutierten die Teilnehmenden der Weiterbildung mit interessierten Hörgeschädigten bis 18:30 Uhr angeregt über Hörschädigungen und das Assistenzangebot. Durch den persönlichen Eindruck fiel es leicht, für die Praktika im Januar/Februar und März/April Kontakte zu knüpfen. Jutta Siewering von DSB Landesverband: „Wir werden einen solchen Nachmittag im nächsten Jahr auf jeden Fall wiederholen!“.
Einladung zur Informationsveranstaltung über
ini.KAB-Assistenz für interessierte Hörgeschädigte aus dem Ruhrgebiet
Schwerhörige, Ertaubte und CI-TrägerInnen mit Arbeitsplatz im Ruhrgebiet (in Bochum, Dortmund, Essen, Gelsenkirchen, Herne, Ennepe-Ruhr-Kreis, Wuppertal, Düsseldorf, Hagen, usw.) können ab Januar 2010 als PraktikumsgeberIn das Assistenzangebot kostenlos ausprobieren. Der DSB NRW lädt interessierte Hörgeschädigte zu einer Informationsveranstaltung über ini.KAB-Assistenz ein. Nach einer Begrüßung durch Frau Siewering (Mitarbeiterin DSB Landesverband, Vermittlungszentrale NRW) folgt eine kurze Filmvorführung über das Berufsbild der Kommunikations- und Arbeitsassistenz. Anschließend werden die angehenden ini.KAB-Kommunikations- und Arbeitsassistenten sich und ihre Arbeit vorstellen. Bei einem gemeinsamen Kaffee in lockerer Atmosphäre besteht dann die Möglichkeit, miteinander in Kontakt zu kommen, sich besser kennen zu lernen und mehr über ini.KAB-Assistenz zu erfahren.
Datum: Freitag den 20.11.2009
Zeit: 16 – 18:30 Uhr
Ort: Mehrgenerationenhaus Essen St. Anna, Sälzerstrasse 90 in 45143 Essen
Anmeldungen nimmt Frau Siewering bis zum 19.11.2009 entgegen unter 0251 7482248 / 0172 5204044 (auch SMS) oder
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie es sehen können
. Ein Einladungsschreiben für die Informationsveranstaltung finden Sie hier.
Alle Interessierten, die an diesem Tag keine Zeit haben, können sich dennoch gerne bei Frau Siewering für weitere Informationen melden.
17.11.2009: ini.KAB stellt sich auf dem Fachtag der IFDs für Hörgeschädigte in Münster vor
Am 17.11. treffen sich alle Integrationsfachdienste für hörbehinderte Menschen des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe. Für die Forschung und Entwicklung am Lehrstuhl für Arbeitsorganisation und Arbeitsgestaltung an der Ruhr-Universität Bochum hatten sich im Frühjahr 2009 auch zahlreiche Mitarbeitende der IFDs als InterviewpartnerInnen zur Verfügung gestellt. Ihre Erfahrungen und Hinweise haben die Entwicklung des ini.KAB-Tätigkeitsbildes und der ini.KAB-Weiterbildung wesentlich beeinflusst. Caroline Schupp vom Lehrstuhl ist nun zum Fachtag eingeladen, um ini.KAB-Assistenz vorzustellen und gemeinsam zu diskutieren.
DSB-Hörtour 2009 in Essen bei der Eröffnung des Cochlear Implant Centrum Ruhr
Im März 2009 hat die DSB-Hörtour 2009 quer durch Deutschland begonnen. Seit September informiert sie auch über ini.KAB-Arbeitsassistenz und hält zahlreiches Informationsmaterial bereit.
Am 31.10.2009 feiert das CI-Zentrum Bagus an einem neuen Standort die Eröffnung ihres neuen Zentrums. Das Hör-Mobil kann dann am Grendplatz in Essen-Steele besucht werden. Mehr Informationen finden Sie hier.
Weitere Termine der DSB-Hörtour: 05.11.-08.11.2009: Halle, Saale-Messe 18.11.2009: Tiefstack, Aktionstag zu Arbeitsschutz und Gesundheit im Kohlekraftwerk 19.11.2009: Wedel, Aktionstag zu Arbeitsschutz und Gesundheit im Kohlekraftwerk 21.11.2009: Würzburg, Zentrum für Operative Medizin an der Uniklinik
Mittwoch,
25.11.2009 Kamp-Lintfort: Gesundheitszentrum des St. Bernhard Hospitals,
Bürgermeister-Schmelzing-Str. 90
Beginn: jeweils um 19 Uhr; Eintritt: kostenfrei
Eingeladen sind Menschen mit Hörbehinderung, Arbeitgeber,
Angestellte von Behörden und sozialen Einrichtungen, sowie Interessierte, die
sich für eine Weiterbildung zum Schriftdolmetscher oder zur
ini.KAB-Arbeitsassistenz interessieren.
Die Veranstaltungen werden von zwei Schriftdolmetscherinnen begleitet.
Weitere Informationen finden Sie hier .
14.-17.10.2009: Messestand des DSB und des DSB NRW auf der REHACARE 2009 in Düsseldorf
Auf der internationalen Fachmesse REHACARE für Rehabilitation, Prävention, Integration und Pflege stellen vom 14. bis 17.Oktober der DSB e.V. und der DSB Landesverband NRW ihre Angebote für Hörgeschädigte vor. Dabei darf ini.KAB als erstes AZWV-zertifiziertes Weiterbildungsangebot des DSB selbstverständlich nicht fehlen. Mehr Informationen und zahlreiche ini.KAB-Werbematerialien sind am Stand in Halle 05 /E 11 der Messe Düsseldorf zu finden.
Letzter Bewerbertag-Nachrückverfahren für die ini.KAB-Modellqualifizierung
Am 26.10.09 findet unter der Leitung der Unternehmensberatung büscher kuntscher piorr (bkp) GbR von 8:30 bis 17:00 Uhr für zehn Personen ein letzter Bewerber- und Auswahltag statt. Der Grund: Für die am 17. August in Essen gestartete Modellqualifizierung können in diesem Nachrückverfahren noch einige Plätze vergeben werden. Brigitte Walschek von der bkp: „Die TN wurden durch die ARGE und Agentur als auch durch diverse Informationsveranstaltungen akquiriert und von uns angeschrieben. Die Übungen sind lern- und ressourcenorientiert gestaltet und gewähren den TN mit unter einen Einblick in das Tätigkeitsfeld einer Arbeits- und Kommunikationsassistenz.“
06.10.2009: Meilensteintreffen mit den Mittelgebern von ini.KAB
Nach der eröffnenden Begrüßung stellte Projektleiter Dr. Dirk Kuntscher den knapp 20 Gästen den Hintergrund und Ziele des innovativen Modellprojets ini.KAB vor. Danach berichtete Renate Welter, Vizepräsidentin des DSB e.V., über Arbeitsassistenz aus Perspektive einer hörgeschädigten Betroffenen. Caroline Schupp, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Arbeitsorganisation und -gestaltung der Ruhr-Universität Bochum (RUB), stellte anschließend die Projektergebnisse zur Erforschung des Tätigkeitsbildes „Assistenz für Hörgeschädigte im Beruf“ und zur Entwicklung der innovativen ini.KAB-Weiterbildung vor. Das Konzept des ini.KAB-Bewerber- und Auswahlverfahrens präsentierten daraufhin Brigitte Walschek und Jürgen Büscher, beide von der bkp GbR. Die Umsetzung der innovativen ini.KAB-Weiterbildung stellte Renate Welter in ihrer Funktion als Ausbildungsleiterin vor, bevor Norbert Merschieve, Vorsitzender des DSB Landesverband NRW, die Perspektiven der Vermittlungszentrale für ini.KAB-zertifizierte Assistenz ab Juni 2010 skizzierte. Katharina Mojescik und Caroline Schupp vom Lehrstuhl für Arbeitsorganisation und -gestaltung der RUB rundeten mit Ausführungen zu wissenschaftlicher Begleitung des Modellprojektes, Evaluation und Öffentlichkeitsarbeit den Vormittag ab. Nach einem gemeinsamen Imbiss am Buffet konnten die Gäste mit den vier Entwicklungspartnern in Kontakt treten, offene Fragen klären und Anregungen und Kritik äußern. Besonderen Anklang fand der erstmalig präsentierte Filmbeitrag von BECKDESIGN in Bochum, in dem am 23.09. sechs Teilnehmende der Qualifizierung von ihren Erwartungen und Erfahrungen berichten.
23.09.2009: Filmaufnahmen mit Teilnehmenden der ini.KAB-Weiterbildung bei BECKDESIGN in Bochum
Um in der Konferenz mit Mittelgebern und Förderern am 06.10.2009 einen anschaulichen Eindruck von der am 17.08. gestarteten ini.KAB-Modellqualifizierung zu vermitteln, stellen sich sechs Teilnehmende als „Pionierinnen“ und „Pioniere“ bei BECKDESIGN in Bochum für Interviews und Filmaufnahmen zur Verfügung. Das Ergebnis: Ein facettenreicher 5-minütiger Film, in dem die drei Frauen und drei Männer von ihren Motiven zum Start der Qualifizierung, ihren Erfahrungen nach den ersten 6 Wochen und ihren Erwartungen an den Arbeitsalltag als Assistenz für Hörgeschädigte berichten. Trotz des ungewohnten Mediums lautet das einstimmige Urteil am Abend: „Super, wir hatten Spaß und können wirklich stolz auf uns sein!!!“. Im Namen aller ini.KAB-Projektpartner danken wir dem Team von BECKDESIGN für die kreative und fruchtbare Zusammenarbeit!
Das Forum der Schwerbehindertenvertretungen in Betrieben und
Verwaltungen des ver.di-Bezirks Bochum-Herne hat Caroline Schupp
eingeladen, um sich über das Modellprojekt ini.KAB und
Kommunikationsassistenz für schwerhörige und ertaubte Menschen im Beruf
zu informieren. Zusätzlich wird die Recherche möglicher
Praktikumsplätze in Bochum und Herne angestoßen.
06.10.2009: Meilensteintreffen mit den Mittelgebern von ini.KAB
Projektleiter Dr. Dirk Kuntscher und die bkp GbR laden die Mittelgeber und weitere interessierte Akteure in die Lohnhalle in Bochum-Wattenscheid ein. Alle ini.KAB-Entwicklungspartner werden an diesem Tag bisherige Projektergebnisse, den Sachstand und den weiteren Ausblick darstellen.
Auch ini.KAB präsentiert sich im Rahmen des
Bundeskongresses. Das Projekt wird im Rahmen des Hör-Mobils vom DSB Bundesverband
und am Messestand des DSB Landesverband NRW zu finden sein.
Zusätzlich ist Caroline Schupp vom Lehrstuhl für
Arbeitsorganisation und –gestaltung, Ruhr-Universität Bochum, am 18.09. von
13:00 bis 15:00 Uhr an der Podiumsdiskussion zum Thema „Inklusion im
Berufsleben – als Hörgeschädigter können Sie alles machen (außer Karriere)“
teil.
Die ini.KAB-Weiterbildung zur zertifizierten „Kommunikationsassistenz für
Hörgeschädigte im Beruf“ startet unter
Leitung des DSB Bundesverbandesin Essen im Mehrgenerationenhaus St. Anna mit 20 Teilnehmenden. Die 14 Pionierinnen und 6 Pioniere werden sich in der 9-monatigen
Teilzeit-Weiterbildung bis Mai 2010 in theoretischen, praktischen und
E-Learning-basierten Modulen qualifizieren.
Zur ersten Lehrenden-Konferenz im
Mehrgenerationenhaus St. Anna in Essen lädt der DSB Bundesverband als
Verantwortlicher für die Weiterbildung ein. Die DSB-Referenten und
-Referentinnen sowie weitere Lehrende treffen sich erstmalig, um sich gegenseitig
sowie mit alle Entwicklungspartner des Modellprojektes kennenzulernen und
Netzwerke untereinander zu schließen. Sie werden ab dem 17.08.2009 in der
Modellerprobung der ini.KAB-Weiterbildung Pionierarbeit leisten.
ini.KAB-Weiterbildung und der DSB Bundesverband als Bildungsträger sind
zertifiziert nach den Vorgaben der Anerkennungs- und Zulassungsverordnung
Weiterbildung (AZWV)
Der Deutsche Schwerhörigenbund
e.V. hat im Rahmen des Modellprojektes ini.KAB seinen Bereich Aus- und
Weiterbildung gemäß Anerkennungs- und Zulassungsverordnung Weiterbildung (AZWV)
zertifizieren lassen und die Zulassung als Träger für Maßnahmen der beruflichen
Weiterbildung gemäß Drittem Sozialgesetzbuch erhalten. Als erste Maßnahme wurde
die vom Lehrstuhl Arbeitsorganisation und Arbeitsgestaltung der
Ruhr-Universität Bochum entwickelte Modellweiterbildung ini.KAB zur „Kommunikationsassistenz
für Hörgeschädigte im Beruf“, die am 17. August 2009 in Essen, NRW beginnt,
zertifiziert. Die Kooperation aller Entwicklungspartner, die mit vereinten
Kräften bei der Zertifizierungen zusammengearbeitet haben, wird noch am selben
Abend gefeiert.
Die Pionierinnen und Pioniere der ini.KAB-Weiterbildung sind gefunden!
Die 20 zukünftigen Teilnehmenden
haben sich in den ini.KAB-Bewerbertagen besonders bewährt und gegen über 20
Mitbewerberinnen und -bewerber durchgesetzt. Am 17. August geht es für sie los…
Premiere: ini.KAB-Bewerber- und Auswahltage für zukünftige Teilnehmende
In zahleichen Übungen und Praxistests
können interessierte Bewerberinnen und Bewerber zeigen, warum gerade sie für
die Modellerprobung der ini.KAB-Weiterbildung geeignet sind. An dem von der bkp
GbR auf der Basis der Forschungsergebnisse des Lehrstuhls für
Arbeitsorganisation und Arbeitsgestaltung entwickelten
ini.KAB-Auswahlverfahrens nehmen auch hörgeschädigte Personen teil, um ihre
Perspektiven und Anforderungen vor Ort einbringen zu können.
Rege Teilnahme am Hör-Chat – Protokoll veröffentlicht
Der Hör-Chat mit Caroline Schupp als Expertin zum Thema
„Kommunikationsassistenz für Hörgeschädigte“ fand am 24.06.09 viele
interessierte Teilnehmende. Mit engagierten Fragen rund um
Arbeitsassistenz für Schwerhörige und Ertaubte und das Modellprojekt
„ini.KAB“ konnten vielfältige Facetten beleuchtet werden. Das Protokoll
des Hör-Chats steht unter folgendem Link zur Verfügung: http://www.hoer-werk.de/topnavigation/chat/2009_06.html.
25.06.2009: RWE IT GmbH sponsert 20 Laptops für Teilnehmende der ini.KAB-Qualifizierung
Die ini.KAB-Entwicklungspartner danken der RWE IT GmbH für das freundliche Sponsoring! Durch die Unterstützung der RWE IT GmbH können auch Personen ohne eigenen PC an der ini.KAB-Modellqualifizierung teilnehmen.
Auf www.hoer-werk.de findet
einmal monatlich unter der Schirmherrschaft der BIG Direktkrankenkasse
und in Kooperation mit dem Deutschen Schwerhörigenbund e.V. (DSB) ein
Chat statt. Am 24.06.09 beantwortet Caroline Schupp zwischen 19 und 20
Uhr im Expertenchat Fragen, Anmerkungen und Anregungen zum Projekt
„ini.KAB – Initiative Kommunikationsassistenz für den Beruf“.
Infoveranstaltungen bei ARGE und Agentur für Arbeit für Arbeitslose und Berufsrückkehrende
In den mehrstündigen Informationsveranstaltungen
unter Leitung der bkp GbR bei der ARGE und der Agentur für Arbeit in Bochum
können sich interessierte Arbeitslose und Berufsrückkehrende über die
ini.KAB-Weiterbildung informieren.
29.05.2009: Trauer um Thomas Budewig, Projektmitarbeiter des DSB e.V.
Nach nur wenigen Wochen als Mitarbeiter des DSB e.V. im Projekt ini.KAB ist Thomas Budewig nach schwerer Krankheit heute verstorben. Wir werden ihn nicht vergessen und danken ihm für sein Engagement, mit dem er das Projekt vor allem in Bielefeld und Umgebung repräsentiert hat!
LS AOG stellt das Curriculum/Ausbildungskonzept für die modellhafte ini.KAB-Weiterbildung vor
Das Curriculum basiert auf den
Forschungsergebnissen von qualitativen Interviews mit hörgeschädigten
Berufstätigen mit und ohne Assistenzerfahrung, mit bereits tätigen Assistenzen
und mit Expertinnen und Experten aus Forschung und Praxis. Dabei werden die
Perspektiven und Anforderungen von Berufsrückkehrenden und Arbeitslosen sowie
hörgeschädigten Berufstätigen gleichermaßen berücksichtigt und für eine
fachlich anspruchsvolle, attraktive und abwechslungsreiche Weiterbildung
didaktisch aufgearbeitet. Noch bis Ende Juni werden die Wünsche und Anregungen
der Entwicklungspartner geprüft und ggf. eingearbeitet. Der entwickelte Ansatz
wird sich ab August in der Modellerprobung bewähren. Der DSB Bundesverband sucht
nun nach qualifizierten und geeigneten Lehrenden, die das wissenschaftlich
fundierte Konzept umsetzen können.
„ini.KAB“ stellt sich den DSB-Ortsvereinen Essen und Dortmund vor
Caroline Schupp vom LS AOG und Jutta Siewering vom Deutschen
Schwerhörigenbund (DSB) Landesverband NRW in Münster stellen gemeinsam
das Modellprojekt „ini.KAB“ am 23.05. im DSB-Ortsverein Essen und am
26.06. im DSB-Ortsverein Dortmund vor. Ziel ist es, interessierte
InterviewpartnerInnen und PraktikumsgeberInnen anzusprechen, die ihre
Wünsche und Erfahrungen in die Forschung einbringen und/oder
Kommunikationsassistenz im Rahmen des Modellprojektes unverbindlich und
kostenfrei kennenlernen möchten.
ini.KAB zu Besuch beim Deutschen Schwerhörigenbund e.V. in Berlin
Um den Deutschen Schwerhörigenbundes e.V. nicht nur als Projektpartner, sondern auch vor Ort kennenzulernen, besuchten die Entwicklungspartner bkp und LS AOG vom 11. bis 13.03. dessen Zentrale in Berlin-Pankow. Die Reise bot auch
die Gelegenheit zu mehreren Interviews mit assistenzerfahrenen
Hörgeschädigten, Assistentinnen und Experten.
Das Tätigkeitsfeld „Kommunikationassistenz“ i.S. der
Arbeitsassistenz für schwer Behinderte wurde trotz des seit 2001
bestehenden Rechtsanspruchs kaum genutzt und hat sich ausschließlich in
der Praxis entwickelt. Um die Bedarfe und Bedürfnisse sowohl von
erwerbstätigen Hörgeschädigten als auch von arbeitsuchenden
Qualifizierungsteilnehmerinnen zu ermitteln, führt der Lehrstuhl in den
kommenden Wochen bundesweit zahlreiche Interviews mit drei Zielgruppen
durch: Berufstätige Hörgeschädigte mit und ohne Assistenzerfahrung,
bereits tätige Assistenzen und Expertinnen und Experten aus Forschung und Praxis.
Ansprechpartnerin für Interessierte ist Caroline
Schupp.
Innovatives Modellprojekt „ini.KAB – Initiative Kommunikationsassistenz für den Beruf“ startet
Das vom MAGS NRW und dem ESF geförderte Projekt wird gemeinsam mit
der Personal- und Unternehmensberatung bkp GbR, dem Deutschen
Schwerhörigenbund e.V. Berlin und dessen Landesverband NRW e.V. bis
Juni 2010 durchgeführt. Ziel ist die Entwicklung und Erprobung eines
Ausbildungskonzeptes zur „Kommunikationsassistenz für Hörgeschädigte im
Beruf“.